Geschichte

1945

Gründung der Firma Kluczborskie Zakłady Mechaniczne i Odlewnia in Kluczbork (Kreuzburg), einer Maschinenfabrik und Gießerei auf Basis ehemals deutschen Unternehmens. Zu Beginn war die Produktion hauptsächlich dienstleistungsorientiert und beschränkte sich auf die Reparatur von Landwirtschafts- und Lebensmittelgeräten und die Bereitstellung von Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung.

1958
1958

Ein bahnbrechendes Jahr in der Geschichte des Unternehmens. Aufgrund der Verordnung des Ministers für Kleinindustrie und Handwerk und des Ministers für Schwerindustrie übernahm der Minister für Schwerindustrie die Aufsicht über das Unternehmen. Seitdem hat sich das Werk dynamisch entwickelt. Infolge von Regierungsentscheidungen wurde das Unternehmen in drei Etappen erweitert..

1960-1964

Erste Phase der Werkserweiterung. Das von der staatlichen Getreidefabrik am Stadtrand von Kluczbork übernommene Lager wurde umgebaut und erweitert. Es entstand eine Produktionshalle, ein Sozialgebäude und eine Überführung von metallurgischen Materialien. Die neue Produktionshalle bestimmte den Standort des neuen Werks.

1965-1969
1965-1969

Umsetzung der zweiten Phase der Werkserweiterung. Gebaut und in Betrieb genommen wurden: 2 Produktionshallen, ein Verwaltungsgebäude, Lagerhallen und eine Reihe von technischen Infrastruktureinrichtungen.

Infolge der Erweiterung änderte das Unternehmen sein Geschäftsprofil und führte eine Reihe neuer Produkte in den Tätigkeitsbereich ein, darunter vor allem: Maschinen und Anlagen zum Einsatz in Faserplattenwerken, Maschinen und Anlagen für den Dauertransport, Portal- und Brückenkrane mit hoher Hubkapazität, Hafenkräne, Entstaubungsanlagen für die Bergbau- und Zementindustrie.

Viele dieser Anlagen waren Prototypen. Von 1958 bis heute wurden die Maschinen und Anlagen des Unternehmens auf ausländischen Märkten auf fast allen Kontinenten verkauft, darunter Österreich, Bulgarien, China, Ghana, Indonesien, Iran, Marokko, Indien, Rumänien, Norwegen und Russland.

Der Minister für Schwerindustrie verlieh dem Unternehmen mit der Verordnung Nr. 62/Org/67 vom 11. November 1967 einen neuen Namen: Fabryka Maszyn i Urządzeń FAMAK.

1960-1970
1960-1970

In den 1960er produzierte und lieferte das Unternehmen das erste Modell des Absetzers ZOS-160 nach Marokko. Dieser hat einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der marokkanischen Industrie geleistet und ist auf einem 5-Dirham-Schein verewigt worden. Die Banknote wurde 1970 von BANQUE DU MAROC ausgegeben.

1978-1981

Dritte Phase der Unternehmenserweiterung. In dieser Zeit wurde das Hauptlagergebäude mit einem Sozialteil in Betrieb genommen, der Lager- und Montageplatz wurde befestigt und mit Kränen ausgestattet. Gleichzeitig wurden die bestehenden Anlagen modernisiert und der Maschinenpark erweitert.

1992

Das vom Unternehmen entwickelte Umstrukturierungsprogramm gewann den ersten Preis in einem vom Minister für Industrie und Handel und der Agentur für industrielle Entwicklung ausgeschriebenen Wettbewerb. Bei der Durchführung von Umstrukturierungsaufgaben war es notwendig, die Mentalität der Beschäftigten zu ändern. Die Tatsache, dass einige von den in der Fabrik arbeitenden Personen sich oft im Westen aufhielten, war in dieser Hinsicht hilfreich. Dadurch wurde es einfacher, die dortige Arbeitsweise zu verstehen und auf das Unternehmen zu übertragen.

1994

FAMAK war eines der ersten Unternehmen in Polen, das die Notwendigkeit eines systematischen Qualitätsansatzes in Übereinstimmung mit den in ISO 9001 definierten globalen Standards erkannt hat. Das Ergebnis dieser Aktivitäten war das 1994 von DQS und PCBC erteilte Qualitätssystem-Zertifikat, das 1999 zu einem integrierten Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystem erweitert wurde.

1995-1996

Ein umfassender Qualitätsansatz hat zur Einführung einer Managementphilosophie namens TQM - Total Quality Management - geführt. Der Grad der Umsetzung und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von FAMAK wurden von der Jury des polnischen Qualitätspreiswettbewerbs gewürdigt.

  • 1995 erhielt FAMAK eine Auszeichnung in der 1. Auflage des polnischen Qualitätspreiswettbewerbs
  • 1996 wurde FAMAK Preisträger in der 2. Auflage des polnischen Qualitätspreiswettbewerbs

Auf Empfehlung des Ministerrats wurde FAMAK SA als erstes Unternehmen aus mittel- und osteuropäischen Ländern als Mitglied der European Foundation for Quality Management - EFQM mit Sitz in Brüssel aufgenommen.

Seit dem 1. April 1996 handelt FAMAK als Ein-Personen-AG der Staatskasse, die in Ergebnis der Eigentumsumwandlung aus dem Staatsunternehmen Fabryka Maszyn i Urządzeń „FAMAK“ entstanden ist.

1999

FAMAK SA wurde mit dem Großen Preis für hervorragende polnische Exporteure ausgezeichnet.

In Folge des Privatisierungsprozesses der FAMAK SA verkaufte die Staatskasse - gemäß dem Kaufvertrag der Aktien vom 29. Dezember 1999 - 904.000 Aktien der FAMAK SA an Zakłady Remontowe Energetyki Katowice SA und Kredyt Bank SA, die insgesamt 40% des Aktienkapitals ausmachten. Am 29. Dezember 1999 begann eine neue Phase in der Geschichte des Unternehmens. Die ersten privaten Investoren kamen hinzu.

2000

FAMAK SA wurde vom Wirtschaftsminister für die Academy of Brands nominiert.

Nach der Erhöhung des Aktienkapitals und der unentgeltlichen Bereitstellung von Aktien aus der Staatskasse für berechtigte Mitarbeiter wurde FAMAK SA zu einem Unternehmen mit mehrheitlich privatem Kapital. Hauptaktionäre waren seit 2000: ZRE Katowice SA und Kredyt Bank SA.

2008

Im Juli erwarb die FUGO SA in Konin ein bedeutendes Aktienpaket der FAMAK SA von der ZRE Katowice SA und damit wurde die FUGO SA zum Hauptaktionär des Unternehmens.

2014

Im Mai wurde ein bedeutendes Aktienpaket der FAMAK SA von der TDJ SA erworben, und im November ging es dann in den Besitz von FAMUR SA über, die der TDJ-Gruppe angehört. Die Unterstützung von FAMUR SA, einem der weltweit führenden Hersteller von Maschinen und Ausrüstungen für den Untertagebau, ermöglichte es FAMAK SA, ihre Produkte zu entwickeln und den Marktanteil zu erhöhen. Die FAMUR-Gruppe unterstützte das Unternehmen auch mit ihrer Erfahrung bei der Lieferung von Komplettsystemen, der Leistung der Abteilung für Auslandsverkauf sowie mit finanziellen Ressourcen, wodurch die Ausführung mehrerer Aufträge von erheblichem Wert ermöglicht wurde.
FAMAK erwarb eine Mehrheitsbeteiligung am Büro für Projekte und Umsetzung von Investitionen SEPARATOR sp. z o.o. mit Sitz in Gliwice.

2015

Seit März lautet der Firmenname FAMUR FAMAK SA.

2020

Im Februar änderte sich die Aktionärsstruktur des Unternehmens. Die TDJ Equity I sp. z o.o. hat das Kontrollpaket der FAMUR FAMAK SA übernommen. Gegenwärtig hält TDJ Equity I 68,12% des Aktienkapitals, während sich 31,88% im Besitz von FAMUR SA befinden.

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